Donnerstag, 6. November 2008

Entjungferung (Mein erster Blog-Eintrag)

Als Einführung möchte ich hier einen Auszug aus einer Mail wiedergeben, die ich vor nicht allzu langer Zeit an eine "Freundin" aus einem Chat geschickt habe

Hallo xxx
Das ist einfach eine andere Lebensart dort
(Anm.: Südafrika). Man muss dazu wohl wissen, dass dort bis vor garnicht langer zeit die Holländer das als 'ne art kolonie verwaltet haben. vielleicht sagt dir der begriff Apaartheit noch was. da gab es eine ziemlich große kluft zwischen arm und reich. im grunde war das dann gleichzeitig zwischen weiß und schwarz. es war lange zeit wirkliches sklaventum. die schwarzen haben in hütten oder sowas gewohnt und die weißen in ihren villen. war natürlich nicht überall so, aber an vielen orten.

meine großeltern hatten das glück irgendwann eine kleine farm zu übernehmen und selbst für sich sorgen zu können. mein opa hat nebenher immer noch bei den weißen auf den feldern gearbeitet. aber irgendwann dann nicht mehr. das war aber alles noch vor meiner geburt.
ich bin aber dort auf der farm zur welt gekommen (lange ists her).


aber nun zu dem, was für dich vielleicht am interessantesten (geilsten) ist!?
hunde waren schon immer sehr wichtig in Südafrika. sie waren für die bewachung und den schutz unverzichtbar. deswegen wurden sie auch sehr gut behandelt. sie hatten einen sehr hohen status auf einer farm. ich glaube, das ist heite auch noch so.


Früher war es wohl wirklich so, zu zeiten der richtigen sklaverei, dass auf so einer farm von den holländern immer ein paar mädchen waren, die sich nur um die hunde gekümmert haben.

die holländer waren wohl selbst ziemlich zügellos, wie man so sagt, und haben sich oft schwarze sklavinnen in ihre häuser geholt, um sich mit ihnen zu vergnügen. und die mädchen, die sich um die hunde kümmern mussten, denen ging es auf den farmen meist am besten. sie bekamen gutes essen und durften im haus wohnen. deswegen wollten das viele junge mädchen machen. der haken dabei war, dass sie sich von den hunden ficken lassen mussten. klingt schlimm, oder? war aber da, wie meine großeltern erzählt haben, irgedwie ganz normal. niemand störte sich daran.

Heute ist das bestimmt nicht mehr so krass, aber vieles ist auch erhalten geblieben. ich kann mich noch an ganz früher erinnern, als ich noch klein war, wenn einer unsere hunde mal wieder ein tier, oder auch einen dieb vertrieben hatte, ist meine Oma, manchmal auch meine Mama mit ihm in den stall gegangen. wir kinder sind dann oft hinterher und haben um die ecke geguckt (heimlich natürlich). da ging es dann richtig rund. die haben ihn geblasen und sich dann von ihm bespringen und ficken lassen.

Und auch was die freizügigkeit in den familien anging, war es da ganz anders als im vergleichsweise prüden europa. das lag aber auch daran, dass dort oft große familien alle in einem großen raum gelebt haben. da blieb es als kind einfach nicht aus, dass man schon früh eine menge mitbekam.

bei meinen großeltern war es so, sie hatten zwar ein verhältnismäßig großes und massives farmhaus, aber da hatten die kinder keine eigenen zimmer. es gab zwei große schlafräume in denen gleich mehrere große betten standen. im grunde waren das die hütten, wie es sie früher gab, nur viel schöner und im grunde mit luxus.

und so etwas wie ein inzest-tabu oder so kannte man bei uns nicht. das einzige woran ich mich erinnern konnte war, dass man darauf geachtet hat, wenn, dann nur von seinem eigenen mann schwanger zu werden. in sofern gab's das also schon. aber ansonsten ging es da recht freizügig zu.

ich kann mich noch an meine frühe jugend erinnern, ich war ja nur bis zu meinem 6. oder 7. lebensjahr da unten bei meinen großeltern, dass ich schon öfters mitbekommen hab, wie mein opa zu meiner mama oder ihrer schwester ins bett gestiegen ist. es hat sie auch nicht gestört, wenn wir kinder mit im raum waren. es gehörte einfach zum leben dort dazu, wie essen und arbeiten.

oder wenn ich mit meiner oma essen raus auf die felder gebracht habe, da kam es dann auch vor, dass noch schnell gefickt oder geblasen wurde.

an uns kindern gíng das natürlich auch nicht so vorbei. wenn man das immer so vor augen hat, spielt man das ja auch irgendwann nach. so haben wir schon früh auch unsere eigenen erfahrungen gesammelt. mit unseren brüdern oder cousins meist. und es ging oft von den älteren aus. so dass auch was das angeht, die jüngeren von den älteren gelernt haben.

Gut, seht es mir bitte nach, wenn ich es mit der Rechtschreibung, manchmal auch mit dem Satzbau nicht so genau genommen habe. Im Chat und in Mails ist das manchmal so. Ich habe das hier wiedergegeben, um unseren Lebensstil etwas zu erläutern.

In den nächsten Blog-Einträgen werde ich das noch weiter vertiefen.

Doris